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TAGGED: Private Handtaschen

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Stéphane Bauer: DOMINIQUE HURTH - PRIVATE HANDTASCHEN SIND AUF DEM GELÄNDE VERBOTEN | Berlin am 9.1.23 | Event am 12. Jan um 19 Uhr: Ausgehend von ihrer langjährigen Forschung zu den weiblichen Wachmännern des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück untersucht und hinterfragt Dominique Hurth die Repräsentation und Narrative weiblicher Täterschaft, ihre Bilder und Stereotypisierungen sowie die Auseinandersetzung mit weiblicher Täterschaft in der Nachkriegszeit bis heute. Ihre Forschung geht von einem Objekt aus, erweitert es und kehrt zu ihm zurück: der weiblichen Wachuniform, wie sie sich in der Sammlung der Gedenkstätte Ravensbrück befindet.
Hurth - Private handbags
Anders als die männliche Uniform der SS-Wächter oder die des Wehrmachtssoldaten ist der Gegenstand der weiblichen Wachuniform historisch kaum erforscht. Gleichzeitig löst die weibliche KZ-Aufseherin in Uniform eine große Faszination in Film, Modedesign, Literatur, Pornografie oder im Internet aus. Diese Kluft zwischen dem Mangel an Quellen und materiellem Wissen über die Textilgeschichte der Uniform (Wer hat sie entworfen? Von wem und wo wurde sie produziert? Wo ist der Schnitt?) und der Präsenz der Uniform in der Subkultur bis hin zum Mainstream, unterstreicht die bisher vorherrschenden Geschlechterstereotypen.

In dieser öffentlichen Lesung wird Dominique Hurth Recherchen, Bilder und Texte, die sie bei mehreren Besuchen in Gedenk- und Staatsarchiven, Militärsammlungen, Kostüm- und Theaterdepots in den letzten Monaten gesammelt hat, miteinander verweben, um die Textilgeschichte, die Produktions- und Objektbiografie der Uniform genauer zu betrachten und die in der Uniform selbst enthaltenen Vorstellungen von Zwangsarbeit, Gewalt und Geschlechterdarstellung zu beleuchten. Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten.

- Unterstützt durch das Institut français Deutschland und die Gesellschaft für künstlerische Forschung Berlin 

Teil von: Schuldig, schuldig, schuldig! Auf dem Weg zu einer Feministischen Kriminologie
Kuratiert von Sonja Lau. Eine Ausstellung im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien.

Laufzeiten: 12.11.22-19.02.23
Öffnungszeiten: So-Mi 10-20:00 & Do-Sa 10-22:00
Eintritt frei

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