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TOP: Ich mach nicht mit, weil +++ I don't see a system +++ Friedenslieder +++ NO!war +++ Ovo Maltine Luftschloss +++ Freunde brauchen +++ Kill Cloud +++ Architektur +++ Wüstentage +++Speiseröhrenkrebs +++ Fuchsbau

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Annette Frick: GRÜSSE VON WILHELM | Berlin | am 26.12.: Lieber Dietmar, liebe Mathilda: Ich spiele emailbote weil Wilhelms account nicht funktioniert. Also hier Grüße von Wilhelm mit Bild im Anhang.
Herzlichst Annette

Wilhelm Hein - Fuchsbau
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Fabio Antonio: SPEISERÖHRENKREBS | Portugal | am 07.12.: Liebste Geliebte: Ich bin Fabio Antonio, ein portugiesischer Staatsbürger, ich habe beim Surfen Ihre E-Mail gesehen, also habe ich beschlossen, Ihnen zu schreiben, wenn Ihre E-Mail echt ist, bei mir wurde Speiseröhrenkrebs diagnostiziert. Es hat alle Formen der medizinischen Behandlung verunreinigt, und im Moment habe ich nur noch wenige Monate zu leben. Ich bin sehr reich, war aber nie großzügig; Ich habe den größten Teil meines Vermögens meinen unmittelbaren Familienmitgliedern gegeben.
Ich habe beschlossen, Wohltätigkeitsorganisationen Almosen zu geben. Aus gesundheitlichen Gründen kann ich das nicht mehr selbst machen. Ich habe einmal Mitglieder meiner Familie gebeten, etwas Geld an Wohltätigkeitsorganisationen zu spenden, sie lehnten ab und behielten das Geld. Ich habe eine riesige Bareinlage von achtzehn Millionen Dollar bei einer Sicherheitsfirma in Amerika. Ich möchte, dass Sie mir helfen, diese Kaution einzusammeln und an Wohltätigkeitsorganisationen weiterzuleiten. 30 % dieser Mittel nehmen Sie für Ihre Hilfe in Anspruch.
Ich möchte Sie bitten, den Erhalt dieser E-Mail so schnell wie möglich zu bestätigen und sie mit absoluter Vertraulichkeit und Aufrichtigkeit zu behandeln. Fabio Antonio. — Bei Interesse antworten.

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Reinhold Gottwald: WÜSTENTAGE | Berlin am 22.09. | Wüstentage von Silvia Lorenz | Rauminstallation und Skulptur | Herzliche Einladung zur Eröffnung am Donnerstag, 6.10. 2022 ab 19 Uhr | 6.10. - 29.10. 2022
Silvia Lorenz Wüstentage
Wüstentage“ ist eine Rauminstallation, die Silvia Lorenz aktuell vor Ort für Walden Kunstausstellungen konzipiert hat.
Silvia Lorenz nutzt die Handlungsweisen der Sammlung, Deplazierung und Improvisation. Ob im städtischen oder ländlichen Raum, menschengemachte Transport- und Materialkreisläufe sind Ausgangspunkt ihrer Objekte und Interventionen. Die Perspektive von außen und von oben verschränkt sich mit dem analytischen Blick auf das Geschehen. In Silvia Lorenz' skulpturalen Interventionen spiegeln sich existenzielle, ökonomische und ökologische Fragen. Der Einsatz wiederverwendeter, häufig vor Ort gesammelter Materialien bildet dabei den Kern der Praxis.
Schichten übereinander geklebter Plakate, deren ursprüngliche Aussage nicht mehr erkennbar ist, können ebenso zum Auslöser und Material werden, wie die Metall-und Baustellenreste für die Tumbleweeds oder wie die vielfarbigen Getränkedeckel, die sich an den Straßenecken der Großstädte gesammelt haben. “Für mich eine Form der Street Art, zugleich auch ein zeitgemäßes Mosaik.(den Auslöser bildeten weggeworfene Deckel ... Pixelsammlungen draußen am Straßenrand, so wie Benzin in Pfützen schimmernde Flecken bildet)“ Silvia Lorenz' Pappeverpackungen fungieren als Miniziegel, weiche Ziegel, im Sinne der „sof sculpture“. Sie werden auf bewegliche Transportobjekte montiert, bilden mobile Skulpturen im Raum.
Auch in Neukölln hat die Künstlerin viele Projekte im öffentlichen Raum realisiert, unter anderem Phobos, von der Milchstraße ins Paradies, 48 h Neukölln 2012, Goldene Suite, im Rahmen von 48h Neukölln, Hotel Rix, 2014 am Richardplatz, Umschulung, Volkspark Hasenheide, im Rahmen von 48h Neukölln, wind of change, Innenhof Atelierhaus Mengerzeile, Baustelle "Bouchegärten", 2019. Biografie.
Die Ausstellung „Wüstentage“ ist Bestandteil des Projekts „Fliegender Wechsel“. Wir zeigen zwei Künstlerinnen, die – mit jeweils sehr unterschiedlicher künstlerischer Position- beide vor Ort Interventionen im öffentlichen Raum realisieren. Beide Künstlerinnen haben einen engen Bezug zum Lebens-und Arbeitsort Neukölln. Wir beginnen mit der Präsentation von Silvia Lorenz, im November folgt eine installative Intervention von Birgit Hölmer.

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Andreas Heuser: ARCHITECTURES OF MEMORY | Zürich 05.08.

Derzu Campos Einladung
Einladung

DERZU CAMPOS: ARCHITEKTUREN DER ERINNERUNG | Samstag 6. August 2022, Vernissage 6 PM | la_cápsula, Anwandstrasse 9, Zürich | Derzu Campos, der zur Zeit als Gastkünstler der Freiraum-Residency in Zürich ist, bewegt sich mit seiner künstlerischen Arbeit im Spannungsfeld zwischen Science-Fiction-Erzählung und historischem Bericht. Unter Verwendung einer Vielzahl von Medien (Video, Installation, Grafik, Sound und Performance) entwirft er utopische Szenarien und alternative Realitäten, in denen die Grenzen zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aufgehoben sind. Dabei markiert die Solo-Ausstellung in Zürich einen Wendepunkt im Schaffen des Künstlers: Während seine früheren Werke eine postapokalyptische Welt imaginierten, die von Untergang und Zerfall gezeichnet ist, präsentiert er mit "Architekturen der Erinnerung" eine alternative Zukunft, in der auch Hoffnung und Wiederaufbau möglich sind. Ausgangspunkt ist dabei der 50. Jahrestag der Studentenbewegungen von 1968. Der Künstler selbst nennt sein neustes Projekt einen "Film in 80 Bildern": Gezeigt wird er in Form einer umfassenden raumgreifenden Installation. Den eigens dafür komponierten Soundtrack stammt vom mexikanischen Musiker und Produzenten Turning Torso. Kuratiert wird die Ausstellung von Adriana Domínguez.

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Kunstraum Kreuzberg: DISRUPTION NETWORK | Berlin 21.03.

the kill cloud
THE KILL CLOUD: Networked Warfare, Drones & AI

Zeitplan: 25. März (17:30-21:00) 26. März (16:00-21:30), 2021. In englischer Sprache.| Workshops: 27. März (12:00-14:00 &15:30-17:30)
Studio 1 • Kunstquartier Bethanien, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin
Die Konferenz THE KILL CLOUD verknüpft den Gedanken, Ungerechtigkeit mit der Debatte über das Whistleblowing in der Kriegsführung aufzudecken. Sie bezieht sich dabei auf Weltraumtechnologie, KI und Überwachungssatelliten, deren Aufgabe es ist, zielgerichtete Tötungen zu ermöglichen.

26. Konferenz des Disruption Network Lab.
Konferenz kuratiert von Tatiana Bazzichelli. Workshops kuratiert von Nada Bakr.
Referierende (Speakers): Lisa Ling, Cian Westmoreland, Brandon Bryant (Drone whistleblowers, US), Daniel Eriksson (CEO, Transparency International, SE/DE), Laura Nolan (ICRAC – International Committee for Robot Arms Control, IE, Jack Poulson (Executive Director Tech Inquiry, US, Taniel Yousef (Women’s International League for Peace and Freedom, UK), Theresa Züger (Forschungsgruppenleiterin Public Interest AI, AI & Society Lab, DE), Chantal Meloni (Rechtsanwältin, ECCHR und Professorin an der Universität von Mailand, IT/DE), Khalil Dewan (Stoke White Investigations, UK, Emran Feroz (Journalist und Autor, AF/AT/DE)
John Goetz (Investigativer Journalist, US/DE, Emily Tripp (Forschungsleiterin, Airwars, UK, Abdul Saboor Arghandiwal (Fixer und Übersetzer, AF), Theresa Breuer (Journalistin und eine Gründerin der Kabul Luftbrücke, LB/DE), Tatiana Bazzichelli (Programmleitung, Disruption Network Lab, IT/DE)
Details auf unserer Webseite: https://www.disruptionlab.org/the-kill-cloud

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Annette Frick: OVO MALTINE LUFTSCHLOSS | Berlin am 3. März | Ihr Lieben, angesichts der grauenhaften Veränderung unserer aller Situation habe ich überlegt, ob Kunst überhaupt noch Sinn macht... denke aber, gerade jetzt ist es wichtig Menschen zu treffen und sich auszutauschen, jetzt erst recht.

Annette Frick: Ovo Maltine Luftschloss 2001
Annette Frick, Ovo Maltine Luftschloß, 2001, Hand printed by the artist
on silver gelatin baryta paper, 40 × 30 cm

Die Ausstellung feiert das queere Erbe Berlins und zeichnet die Geschichte des Vormieters Deko Behrendt nach. Während der Renovierung des Gebäudes haben Petrit Halilaj und Alvaro Urbano die Aufgabe übernommen, Schichten von Tapeten zu konservieren und sie in einzigartige hängende Kunstwerke umzuwandeln. Diese Werke, die ein zweites Leben erhalten haben, bilden die Kulisse für die intimen Porträts von Persönlichkeiten, die Annette Frick eingefangen hat. Ihre analogen, monochromen Bilder dokumentieren die verschiedenen Subkulturen Berlins und zeigen Momente karnevalesker Freude und Freiheit im Leben von Menschen, die außerhalb der heteronormativen Ordnungen der städtischen Gesellschaft leben. Über Fricks Porträts von Drag Queens, Performern und Freunden schweben die riesigen Blumenskulpturen von Halilaj und Urbano. Mit ihren Titeln, die sich auf wichtige Daten aus der gemeinsamen Vergangenheit des Paares beziehen, stehen diese Blumen für den Wunsch, die individuellen Geschichten zu würdigen, die mit einem Ort verbunden sind, der sich ständig anpasst, weiterentwickelt und wächst.

ERÖFFNUNG der neuen Räume am Samstag den 19. März, 2022 von 16 bis 21 Uhr
Galerie Chert Lüdde | 10827 Berlin | Hauptstr. 18 | www.chertluedde.com

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Museum Friedrichshain-Kreuzberg: ICH MACH NICHT MIT, WEIL . . . | Berlin am 3. März | Coalition of Cultural Workers Against the Humboldt Forum | Protestplakate, 2020, Verlängert bis 1. Mai 2022, Intervention im Glasturm des Friedrichshain-Kreuzberg Museums

cultural workers
Protestplakate. Foto: Nina Wiesnagorotzki

Mit Aktionen, Veranstaltungen und der Plakatkampagne „Ich mach nicht mit, weil…“ wendet sich die Coalition of Cultural Workers Against the Humboldt Forum (CCWAH) gegen das nachgebaute Berliner Schloss samt goldenem Kreuz und Reichsapfel, in dem das Humboldt Forum 2021 mehrere Ausstellungen eröffnet hat. Als Bündnis zusammen mit Barazani.Berlin und Decolonize Berlin e.V. u.a. schlägt CCWAH vor, dass die Ressourcen zur Betreibung dieser Mega-Institution in eine nachhaltige und sinnvolle Dekolonisierung der Berliner Kulturinstitutionen, Sammlungen und Programme umgeleitet — und geraubte Objekte restituiert werden.
Im Humboldt Forum sind darüber hinaus seit September 2021 Ausstellungen der Ethnologischen Sammlungen zu sehen. Deren Objekte stammen zum Teil aus dem 1886 eröffneten Königlichen Museum für Völkerkunde. Das Museum befand sich in der heutigen Stresemann-/Ecke Niederkirchnerstraße, auf dem Parkplatzgelände am Martin-Gropius-Bau in Kreuzberg. Auf Bundesratsbeschluss kamen ab 1889 sämtliche Objekte von staatlichen, wissenschaftlichen und militärischen Expeditionen und Kriegsbeuten in das Museum. Nach dem Abriss des Kreuzberger Standorts zog das Völkerkundemuseum 1964 nach Dahlem.
Schon seit der politischen Entscheidung für den Wiederaufbau des Schlosses kämpfen zivilgesellschaftliche Initiativen wie AfricAvenir, Berlin Postkolonial, No Humboldt 21, Afrotak TV cyberNomads u.a. gegen das Humboldt Forum und die Zurschaustellung der zum Großteil in der Kolonialzeit geraubten Objekte. CCWAH knüpft an diese Kämpfe an und setzt sie gemeinsam mit vielen anderen in der Gegenwart fort.

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Walden Kunstausstellungen: I DON'T SEE A SYSTEM - MARCO GOLDENSTEIN | Berlin am 2. März | Herzliche Einladung zur Ausstellungseröffnung am Freitag, 18.3.2022 ab 19 Uhr

Einladungskarte Goldenstein
Einladungskarte Goldenstein

Marco Goldenstein arbeitet seit Jahren an seriellen zeichnerischen Projekten, die sich über einen langen Zeitraum erstrecken können. Es entstehen wandfüllende zeichnerische Installationen.
Die meisten der gezeigten Zeichnungen sind über zwei Jahre während einer Erwerbsarbeit in einem Callcenter entstanden. Daher gibt es eine Verbindung zu der klassischen Telefonzeichnung, flüchtige gedankenverlorene Kritzeleien, die bei einem Businesstelefonat auf einem Notizblock entstehen könnten. Goldenstein aber konstruiert wie ein Architekt oder Baumeister, erschafft flüchtige Welten mit dem Lineal und dem Filzstift. Entwürfe für eine perfekte Konstruktion im Raum als imaginärer geistiger Zufluchtsort, der immer wieder aufgegeben und neu konstruiert werden muss. Variationen des Zeiterlebens, Manifestationen von Zeit erstellt in einem spätkapitalistischem Grossraumbüro oder der Zeitlichkeit enthobene Stationen der Selbstverortung! Muster, Rituale, Modelle, Fluchtpunkte, Kommunikation!?
Es ist noch Raum zwischen den Zeilen...
I don’t see a system..

20 Uhr: Butoh-Tanzperformance von Astrid Endruweit

Walden Kunstausstellungen | Ideal-Passage | Fuldastraße 56 | 12043 Berlin | www.galerie-walden.de

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Birgit Ramsauer: FRIEDENSLIEDER | Berlin on Feb 28 | Liebe Freunde, ich bin schprachlos und auch sehr niedergeschlagen.... KRIEG IN EUROPA - daran hatte kein Mensch gedacht ... hier sind ein paar Songs, die die Welt in ihrer Zeit verändert haben......

Bob Dylan - Masters of War (Official Audio)

Marlene Dietrich - Sag mir, wo die Blumen sind

The Temptations - War

Imagine - John Lennon & The Plastic Ono Band

Sunday Bloody Sunday

Prefab Sprout - The Sound of Crying

Fleetwood Mac - Peacekeeper

The Black Eyed Peas - Where Is The Love?

Rise Against - Hero Of War

Seid fest gedrückt und uns allen einen liebenden Gott und der Welt Frieden und einen Schulterschluß der Menschen dieser Welt.
Eure Birgit mit Reba

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Carl Mai: NO!war | Berlin am 24. Februar | Liebe Freunde: Mitten im Frieden fängt ein Verrückter an, innerhalb Europas Kriege anzuzetteln mit vollkommen irrationalen Begründungen. Vernichtung von Faschisten und Drogensüchtigen in der Ukraine. Lasst uns alle das verhindern. Gemeinsam sind wir stark. Danke Carl Mai.

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Wilhelm Hein : DEINE FREUNDE BRAUCHEN | Berlin am 6. Februar | LIEBER DIETMAR! ICH HABE VOR EINIGER ZEIT HIER EINE HOMAGE AN BORIS LURIE GEMALT, GOACHE AUF PAPIER, ICH HOFFE, DASS DEINE SCHMERZEN SICH IN GRENZEN HALTEN. DU DARFST NOCH NICHT ABTRETEN. DEINE FREUNDE BRAUCHEN DICH NOCH, WILHELM

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