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Einladung +++ Webseite +++ Freiheit trainieren +++ Art Studio Work

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DIETMAR KIRVES: Art Studio Work | Berlin | Fax am 31.01..2005 | Lieber Boris! Na, das war ja ein Ding. Deine Geldsendung für mein Art Studio Work kam hier vor drei Tagen an. Beim Umtausch habe ich große Schwierigkeiten gehabt. Zwei Hundertdollar-Scheine wurden mir gerade noch gewechselt. Der eine Schein war jedoch auf der Bankliste als ungültig registriert. Ich habe es noch bei verschiedenen Banken versucht, jedoch lehnten alle einen Einlösung ab. Schicke Dir also den ungültigen Schein zurück. Vielleicht lässt der sich in New York in einen gültigen Schein bei einer Bank umtauschen. Wenn Du mir also das nächste Mal Geld schickst, denke bitte daran, dass diese alten hier nicht mehr umgetauscht bzw. anerkannt werden.

100 Dollar Geldschein

Zwei Monate sind nun schon vergangen seit Deiner Operation. Ich hoffe, dass Du alles einigermaßen gut überstanden hast und wünsche Dir für die Zukunft gute Besserung. Bleib uns bitte für die NO!art noch länger erhalten.

Dein Brief vom 10. Januar war ja sehr traurig. Du bist also noch bei René Frank, bis die 66 Strasse renoviert ist. Matthias war ja nun gerade bei Dir für eine Woche gewesen und hat mir kurz über seine Erlebnisse am Telefon etwas erzählt. Sein Eindruck war nicht gerade Freude erweckend.

Die NO!art geht voran. Ich arbeite jeden Tag an der Veröffentlichung im Internet. Von Kim hast Du schon einige Seiten zur Ansicht bekommen. Eigentlich hatte ich einen Ausdruck Deines Teils im Internet in Buchform vorbereitet. Nur ändert sich dauernd etwas, so dass das Exemplar für Dich noch nicht fertig geworden ist. Mittlerweile enthält die NO!art etwa 3800 Dateien auf ca. 800 Seiten. Und cirka siebzehntausend Leute besuchen die NO!art im Durchschnitt per Monat. Mir fehlen jetzt noch für das Archiv zahlreiche Daten zu Sam Goodman und Stanley Fisher sowie Ergänzendes zu Deinem Teil.

Dazu ist es notwendig, die Informationen bei Dir an Ort und Stelle mit Deiner Hilfe zu vervollständigen. Deshalb möchte ich gerne entweder im April oder Mai für vier Wochen mit meinem Computer und Scanner nach New York kommen. Der Flugpreis beträgt zur Zeit für Hin- und Zurückflug von Berlin 467 Euro, die von dem Konto für „art studio work“ bezahlt werden müssten. Gib mir bitte Nachricht, ob das möglich ist und ob die Wohnung in der 77sten Strasse dann frei ist.

Inzwischen war Inga Schwede bei mir gewesen, die die Kuratorin des NO!art-Symposiums an der Hochschule für Gestaltung in Leipzig war. Sie schreibt jetzt an einer Examensarbeit über Dich und muss damit Ende Februar fertig sein. Für ihre Information habe ich bei mir noch einiges Material zusammengesucht. Allerdings fehlen noch einige Dokumente, die bisher nur in Literaturverzeichnissen erwähnt wurden. Dazu gehört folgendes:

O’Doherty, Brian: Three Studies in Free Association, in: New York Times, Nov. 1961
Manville, Bill: Boris Lurie, March Gallery, in: Village Voice, 16. Juni 1960
Kelly, Edward, T.: A Review of Neo-Dada, in: Art Voices, April 1964
De Kooning, Elaine: Doom belongs to Dada, in: Village Scene, Vol. 1.1962 (20. 03.)
Kelly, Edward T.: Neo-Dada, A Critique of Pop Art, in: Art Journal XXIII, 3/1964, S. 194
Boris Lurie: Violence without Caprice in NO!art. In: Leonardo, 7, London 1974
Rothschild, Lincoln: Violence and Caprice in Recent Art. In: Leonardo, 5, 1972

Vielleicht lässt sich einiges von diesen Artikeln finden, wenn ich bei Dir bin.

Deinem Brief vom 10. Januar legtest Du eine Kopie bei von einem Artikel, den John Strausbaugh in der New York Press 1994 schrieb unter dem Titel „Lost Art“. Ich will diesen Beitrag auf der NO!art-Seite im Internet veröffentlichen. Nur leider ist die Kopie nicht vollständig. Es fehlt einiger Text. Hast Du die Kopie von Clayton erhalten?

Am 2. Dezember habe ich meine Telefongesellschaft gekündigt, um mich bei einer anderen anzumelden. Bis jetzt habe ich noch keine Ummeldebestätigung. Ich hoffe, dass diese in den nächsten Wochen kommt, so dass Du mich wieder anfaxen kannst.

Gerade erfahre ich, dass Dich Eckhart und Sybille vom 5. bis 12. Februar besuchen wollen. Du siehst, sie denken alle an Dich.

Ich wünsche Dir gute Besserung
Mit Grüssen vom Dietmar

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GEHEIMAGENTUR: Freiheit trainieren | Weimar am 10.03.2005 | Sehr geehrte NO!art-Bewegung, die /geheimagentur/ ist eingeladen, unter dem Motto "Freiheit und ästhetisches Handeln" am Schiller-Festival in Weimar teilzunehmen und vom 13. bis zum 15. Juni auf der /Baustelle Utopie/ aufzutreten. In Fortführung früherer Arbeiten haben wir beschlossen, auf klassische Formate zu verzichten und stattdessen ein praktisches Training anzubieten: "Freiheit trainieren". Wir beziehen uns hierbei auf Modelle der 'instruction art'.

und gehen davon aus, dass gerade die strikteste Befolgung gegebener Regeln unkalkulierbare Überschüsse mit sich bringt: diese Variation des bekannten Diktums von der Freiheit als Einsicht in die Notwendigkeit wird es uns erlauben, qua Wiederholung Differenzen zu erzeugen.

Wir haben die Überzeugung gewonnen, dass Sie in den Ökonomien der Macht, des Ruhmes und des Geldes nicht in erster Linie auf Profitmaximierung aus sind. Mit Respekt vor Ihren diesbezüglichen Strategien und in Kenntnis Ihrer Arbeiten möchten wir Sie deshalb bitten, uns eine Handlungsanweisung zu geben - eine Anweisung zum Trainieren von Freiheit. Die Anweisung kann beliebige Formate annehmen: ein einzelner Satz, ein ganzer Text, eine Neufassung der Zehn Gebote oder auch eine Zeichnung. Kurzum: Sagen Sie uns, wie Freiheit trainiert wird.

Ihre Handlungsanweisung wird in der /Baustelle Utopie/ öffentlich präsentiert; mit Ihrer Anweisung werden öffentliche Trainingseinheiten initiiert; deren Ergebnisse werden wiederum dokumentiert.

Mit freundlichem Gruß:
/geheimagentur/

P.S.: Nach psychogeographischem Barrikadenbau, Partituren für Polizei und 13 Sirenen, Netzwerken des Respekts und der Bank of Burning Money besinnt die /geheimagentur/ sich wieder auf ihre Anfänge: das freie Training. Frei und ästhetisch handeln würden wir alle gern, aber wie genau stellt man das an? Die /geheimagentur/ hat anerkannte Experten um eine Handlungsanweisung gebeten - "Sagen Sie uns, wie man Freiheit trainiert" -, mit denen sie nun ein öffentliches Training anbietet. In strikter Befolgung dieser Direktiven wird auf der Baustelle Utopie zwei Tage lang das freie und ästhetische Handeln geübt.

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DER PETER: Webseite | Niederlande am 29.03.2005 | tag, habe eure webseite gefunden durch blalla w hallmann und dachte mir schick mal ein link. habe seit kurzem ne eigene webseite. stehen gemälde, bücher von mir selbst, und gemälde von einem kubanischen freund drauf. komt noch mehr dazu. ist allerdings noch nur in holländischem und englisher sprache.
gr. Peter |  http://www.obras-del-alma.com/

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Der Peter: Icons 1, 2002

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REINHARD SCHEIBNER: Einladung | Berlin am 13.10.2005 :

Einladungskarte von Reinhard Scheibner, 2005
Einladungskarte von Reinhard Scheibner, 2005
Einladug zur Ja Art

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