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BERT PAPENFUSS: Alan Kaufman/Judenlümmel | Berlin | 24-09-2014
Aus dem Buch liest der Autor und sein Übersetzer Jürgen Schneider
am Mittwoch, den 24. September um 20.30 Uhr
in der Schankwirtschaft Rumbalotte continua | Metzer Str. 9 | 10405 Berlin
linkhttp://www.rumbalotte-continua.de/menuepunkte_inhalt.php?id=2
Judenlümmel | Buchumschlag

Judenlümmel (in der amerikanischen Fassung Jew Boy) ist die Geschichte eines Jungen, der in den Fünfzigerjahren als Sohn einer Holocaust-Überlebenden in der Bronx aufwächst und alles versucht, seiner Mutter und ihren Opfergeschichten aus dem Zweiten Weltkrieg zu entkommen. Er flüchtet aus dem familiären Wahnsinn, aber er kann den Dämonen seiner Kindheit nicht entfliehen. Seine Odyssee bringt ihn in den Westen der USA, in einen Kibbuz in Israel, dann als Kämpfer in die Israelische Armee und schließlich kehrt er schwer alkoholsüchtig in die Staaten zurück, wo er sich als Obdachloser in den Straßen von New York, rund um den Tompkins Square, wiederfindet. Die Rettung für ihn ist am Ende die Literatur. Alan Kaufman bezieht seine große literarische Kraft aus einer Fülle von Erlebniswelten, die nicht alltäglich sind. Er schreibt hart, direkt und ohne Schnörkel, aber auch mit einem bitteren, jüdischen Humor.
„Diese Lebenserinnerungen sind ein großes Epos … Die einzelnen Details werden perfekt geschildert, von der dunklen, engen Kinderstube in der Bronx bis zu dem versuchten Ausbruch in die amerikanischen Weiten von On the Road.“
Ruth Prawer Jhabvala, Autorin von East Into Upper East
„Ein großartiges Buch … Ich möchte Alan Kaufman gratulieren und ihm für die Bereicherung meines Lebens danken …“ Hubert Selby Jr., Autor von Letzte Ausfahrt Brooklyn

weiterführend:  linkhttp://www.edition-baes.com/autoren/alan-kaufman/
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ANETTE FRICK: Wo warst Du?? | Berlin | 09-09-2014

Lieber Dietmar Kirves: Ich war auf der Pressekonferenz bei der linkNO!art Ausstellung in Köln und fragte mich, warum du nicht dort warst. Ich war die einzige die öffentlich 2 kritische fragen stellte bezüglich der Vereinnahmung von linkNO!art als Label durch die Foundation. Erst bei der zweiten insistierenden Frage wurde ich zaghaft von Matthias Reichelt unterstützt. Der Rest schien nicht zu wissen um was es ging oder wollte nix wissen. Hast du Lust zu einem Gespräch-Interview um darüber zu reden? Schlag einfach 2 Termine vor entweder bei Dir oder bei uns hier im Wedding. Ich gebe eine kleine Undergroundzeitung mit Wilhelm Hein raus. Herzlichst Annette Frick, möglichst bald

Anette Frick und Wilhelm Hein, 2014
Prospekt zur Zeitschrift "Jenseits der Trampelpfade"

Wilhelm Hein & Annette Frick - Jenseits der Trampelpfade Heft 14 | Fachblatt fuer Fotografie Film und andere Kunst. Februar 2014. Robust periodical (more than 325 pages in this issue) in which Wilhelm and Annette are joined by some of the friends who made an appearance in the previous issue of Trampelpfade: John Heys, Nick Zedd, Shirin Barthel and Florian Cramer. Nick Zedd presents his extremist manifesto and writes about what it means to be an artist. Florian Cramer talks disparagingly about the threadbare moniker "Creative industries". To start out with, there's filmtalk discussing "Light Flight", Annette's film which premiered during the 2012 Berlinale. Included is some poetry, an In Memoriam for Taylor Mead and an intellectual exercise entitled STUDIES IN QUEER ANIMAL FILM PRAXIS ("Nicht-oedipale Tiere, Deterritorialisierungskarussell und armes Kino"). Besides (revealing) photographs and collages, Annette and Wilhelm have complied another DVD with lots of goodies, both old and recent (Jack Smith "Lost Film", early sixties; BERLIN OFF ON WALL, 1978, Wieland Speck; Sex Pistols & Berlin Wall, 1978, Babeth Mondini van Loo; A.I.D.S.C.R.E.A.M.-Ecce homo, 1989, Jerry Tartaglia, to name but a few). INFO:  linkAnette Frick  linkWilhelm Hein

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MARTIN KIRVES: NO & YES | Berlin | 17-05-2014

JE VEHEMENTER DAS NO,
DESTO GEWISSER LIEGT
IHM EIN YES ZUGRUNDE!

NO!art logo
weiterführend:  linkNO!art statements
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PETER STEPHAN: Der gewendete Blick | Berlin | 18-08-2014

Die Bilder der Märtyrer - Die andere Wahrheit der Bilder ... Wir sind darauf konditioniert worden, die Bilder nach Stil, Kolorit, Komposition und Maltechnik zu beurteilen. Der theologisch-geistige Gehalt interessiert allenfalls, sofern er Aufschluss über den Bildinhalt oder die Interessen des Auftraggebers gibt. Durch ihre Musealisierung sind diese Bilder letztlich neutralisiert, ja entmachtet worden. Ihre Stelle als mahnende Zeugen haben die Fotografien eingenommen. Aber auf die damaligen Betrachter müssen der Bethlehemitische Kindermord von Giotto, die Enthauptung Johannes des Täufers von Caravaggio oder das Martyrium des heiligen Serapion von Zurbaran genauso schockierend gewirkt haben, wie auf uns die Fotos aus Auschwitz oder die Videos aus Syrien und dem Irak. | linkmehr

Märtyrerbilder
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CORNELIUS RINNE: Besuch im Hauptquartier | Bielefeld | 24-07-2014
Cornelius Rinne im NO!headquarters-east, Berlin 2014

Berlin, 14.7.2014: Dietmar Kirves, der Leiter des NO!art Headquaters east, hat mich eingeladen, ihn im Hauptquartier zu besuchen. Gespannt suche ich den Weg in Berlin Kreuzberg. Da ist die Hausnummer und auch den Klingelknopf habe ich schnell. Dumm nur, dass ich nicht weiß, ob die Räumlichkeiten im Vorder- oder Hinterhaus sind. Ich greife zum Mobiltelefon und stelle mich in den Hinterhof, in einem Fenster im fünften Stock erscheint der Kopf von Dietmar Kirves. Na dann mal los, bis zur 4 Etage klappt es ganz gut, dann werden meine Schritte schwerer und oben angelangt bin ich außer Atem. Die Blöße wollte ich mir eigentlich nicht geben. Ich werde hereingebeten und weiß nicht wo ich zuerst schauen soll.
Sorgsam geordnet sind hier die Dokumente der letzten Jahrzehnte der Aktivitäten des NO!art-headquarters in Büchern, Ordnern, Schubern und Mappen gelagert. Überall auch interessante Artefakte. Ich bekomme ein Bier, auch wenn fast kein Platz dafür ist, da ich in Eindrücken fast ertrinke. Wir setzen uns und sind sofort in ein intensives Gespräch vertieft. Die sechziger, siebziger und achtziger Jahre in der Deutschen Kunstszene fliegen an uns vorbei. Wir schauen in Kataloge, die deutsche Anthologie und in Videos. Name ziehen Ihre Kreise durch den Raum und lösen unweigerlich Bilder vor dem inneren Auge aus. Ich bin beseelt. Ein krasser Gegensatz zu den glattgebügelten und leblos wirkenden Galerien der Stadt. Keine Kunst, aber hier pulsiert sie. Wir denken an gemeinsame

Cornelius Rinne im NO!headquarters-east, Berlin 2014

Die Zeit fliegt. Ich stehe auf und stelle mich an die Regale, um feinere Eindrücke zu sammeln. Dietmar Kirves erzählt mir, dass er von all diesen wundervollen Dokumenten nicht eines mehr hergeben wird. Er möchte, dass alles zusammen bleibt, da jedes Stück das andere bedingt. Ich kann das nachvollziehen, dennoch würde ich am liebsten sofort ein Museum für all dies eröffnen. Dies alles erklärt so vieles über die Zeit zwischen 1960 und heute, über das Engagement, über Kunst — über das Leben. NO!art ist die Erläuterung, warum Dekoration nicht der Sinn von Kunst ist, sondern, dass es um den Menschen, sein Denken und seine Prozesse geht. Beeindruckend finde ich in diesem Zusammenhang die Erkenntnis des Kunsthistorikers Martin Kirves, dem Sohn von Dietmar, der den Schluss zog: link„JE VEHEMENTER DAS "NO", desto gewisser liegt ihm ein "YES" zugrunde ...“
Genau das drückt aus, was ich gefühlt habe. Hier pulsiert Kunst. Hier liegt etwas vor, das für mich dringend einer breiteren Öffentlichkeit, nicht nur durch mehr zufälliges Begegnen im Internet, zugänglich gemacht werden muss. Sie können aber bewusst die Seite der NO!art besuchen. linkhttp://www.no-art.info/_gallery/de/4_kirves.html wäre ein guter Einstieg. Und wenn Sie dann auch involviert sind, überlegen Sie, wie eine Unterstützung aussehen könnte. Vielleicht haben Sie Kontakte zu einem Verlag, der mit Dietmar Kirves eine zweite, weiterführende Anthologie erstellen möchte oder Sie haben eine Idee wie ein NO!art Museum realisiert werden könnte. Vielleicht reicht aber zunächst auch einfach eine umfangreiche Ausstellung. Auch in die Medien würden Berichte in gedruckter, gefilmter oder sonst wie digitaler Form passen.

weiterführend:  linkBild betrachten  linkGedankenbuch  linkArbeitsproben
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CAR MAI: Fundstück "Bildmanipulation" | Berlin | 22-07-2014

Oft ist man sich nicht bewusst, wie leicht heute Bilder manipuliert werden können. Wir sammeln hier Beispiele, wo Bildmanipulationen Schlagzeilen gemacht haben. Die Techniken sind verschieden. Hier sind 24 verschiedene Manipulationstypen | linkmehr

Raketenmanipulation
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LARS SCHUBERT: NO!graffiti in Schweden | Barcelona | 14-07-2014
Kackhaus in Schweden
weiterführend:  linkLars Schubert
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NAOMI T. SALMON: Hallo berlin are we reaching? | 16-06-2014

Lieber Dietmar, WIE GEHT ES DIR? im Monopol stand eine Seite über Boris, und Link zu dieser Seite: http://borislurieart.org.
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Da fehlt Alles, was WIR gemacht haben. Vorallem bei den Fotostrecken merkt man, dass keine einzige wirklich wichtige Arbeit dabei ist.
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Trotzdem haben sie welche, die für Buchenwald gemacht worden sind (2 Koffer), auf dieses Ad im Monopol benutzt. Was tun?
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Liebe Grüße aus Weimar, Naomi

BLAF Werbung im Monopol-Magazin
weiterführend:  linkBoris Lurie Werbung im Monopol-Magazin
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CORNELIUS RINNE: Temptation 1 | Bielefeld | 25-06-2014

Ich möchte Euch ganz herzlich zur Eröffnung der Ausstellung „temptation 1“ am 4. Juli 2014 um 19:00 Uhr in den Räumen der „Janine Bean Gallery“ (Torstraße 154, 10115 Berlin) einladen. Geleitet wird die Ausstellung von linkAlexandra Grass (Die Kuratorin) und es werden Arbeiten von Martina Jäger (Bielefeld) und mir (linkCornelius Rinne) zu sehen sein. Ich wähle diesen ungewöhnlichen Weg der Einladung, da sowohl die Kuratorin als auch Martina und ich nur einen ausgewählten Kreis auf der Vernissage begrüßen möchten. Allgemein ist die Ausstellung vom 5. bis 17. Juli 2014 zu sehen. Die Öffnungszeiten sind MO – SA 12:00 bis 18:00 oder nach Vereinbarung. Ich werde während der gesamten Ausstellungszeit in Berlin sein. Ich freue mich auf Euren Besuch! link http://www.diekuratorin.com/

Cornelius Rinne: Temptation Ausstellung
weiterführend:  linkCornelius Rinne + linkAlexandra Grass
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FREDERIKE A. FUCHS: Kunst und soziale Verantwortung | Düsseldorf | 16-06
DIE LIAISON-DANGEREUSE VON POLITIK, KUNST UND SOZIALER VERANTWORTUNG
EINLADUNG | 19.JUNI 2014 19.00h | KOOPERATIVE | CRANACHPLATZ 2 | DÜSSELDORF

Der Konzept-Künstler, Autor und Musiker linkCarsten Reinhold Schulz arbeitet mit Kunst-Projekten, Aktionen und Recherchen zur Rolle und Funktion des Künstlers seit 1989. In seinem Arbeitsansatz ist die Vorstellung des heutigen Künstlers derzeit von der gesellschaftlich zugewiesenen Rolle des Produzenten von Bildern, bildhauerischen Arbeiten, den weiteren Disziplinen der bildenden Kunst oder dem was man bisher unter Kunst einzuordnen willens war, größtenteils zu trennen. Damit ist zwangsläufig der elektrisierende Gedanke verbunden, daß gestalterische Aufgaben der Kunst, die sich in neuen, sozialen und politischen Feldern entwickeln, praktisch namenlos sind und experimenteller bearbeitung bedürfen.
Diese Bearbeitungen können sich durchaus außerhalb des Bereichs bisheriger Kunstvorstellung bewegen. Für Künstler kann diese Sichtweise ein Angebot zur Überwindung ihrer gesellschaftlich janusköpfigen Situation sein. Das Angebot entspricht jedoch gleichzeitig einer klaren Spaltung der Kunst, bzw. ihrer Drift in neue Felder, zugunsten von überfälligen Demokratisierungsprozessen. Mit positiven Auswirkungen auf Kunstvermittlung und Kunsttheorie. | linkmehr

Kunst und soziale Verantwortung
weiterführend:  linkhttp://cargocollective.com/kooperative
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SHARED: Museum of No Art [MuNA] | Mänttä, Finland | 06-14-2014
Jani Leinonen poster

Museum of No Art ist das Antwort von Künstler Riiko Sakkinen zum Vorschlag eine Austellung zu machen, die das Museum als Institution zu Schau stellt. Etwas fehlt doch, weil das von Sakkinen erschaffene Museum keine Kunst hat. Riiko Sakkinens MuNA stellt das Museum als Institution dar, wo Künstler nur wegen der Legitimation und Werbung des Museums notwendig sind, nicht wegen des Inhalts. Der tatsächliche Inhalt besteht aus dem Ego des Direktor des Museums, dem Museumsshop und der Instrumentalisierung des Museums fürs Geschäft. MuNA ist ein dystopisches Museum, wo die Kunst keine Bedeutung hat. Bei MuNA nur Geld, Macht, Markenname und Besucherzahlen wichtig sind, erklärt Sakkinen.
linkserlachius.fi/de/ausstellungen

weiterführend:  linkMuseum of No Art  linkPosters
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CARL MAI: Gutes Gewissen dank Ablass | Berlin | 05-01-2014

So mancher gute Vorsatz für das Neue Jahr ist oft schnell wieder in Vergessenheit geraten. Jetzt gibt es dafür eine Spendenplattform mit einer Ablass-App gegen das schlechte Gewissen im sündhaften Dasein. Für jede noch so kleine Sünde und jeden gebrochenen Vorsatz gibt es ein passendes Spenden-Ablass-Ziel. Die Spende wird an die entsprechende Organisation, Kirche und/oder Glaubensgemeinschaft weitergeleitet.

INFO
Ja, ich will mein Gewissen bereinigen linkhttp://ablass-app.de/
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