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N O ! a r t  ist
die strategische
Kreuzung,
auf der sich
künstlerische
Produktion und
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begegnen.

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FRAU PUSCHEL: Thema "Mutter" | Berlin | 25-09

Frau Puschel (rechts) vor einem NOPOSTER von Peter Meseck und Friedrich WallHallo ihr !!!! Lange ist´s her seit der Ausstellung in der Schererstr.8 im wilden Wedding. Nun bin ich wieder zu neuen Spinnereien bereit und suche diesmal Leute, die zum Thema MUTTER was machen wollen (oder schon fertig haben). Ausstellungsort soll diesmal die Brunnenstr. sein in Höhe Wedding (näher am Gesundbrunnencenter). Starten soll dat Janze im Dezember. Ich würde mich außerordentlich freuen euch dazu begrüßen zu dürfen...
Meldet euch doch mal!!! | Tel.: 030-82076632
Eure Frau Puschel
P.S.: Habe die Recollagen immer in Ehren gehalten!!
INFO: Der eines nachts verschwundene Salon Puschel, ein Ort des schrillen Vergnügens, schallenden Frohsinns und gemütlichen Schunkelns (einst Treffpunkt des Musiker-Untergrundes und seinen Millionen Groupies) ist zurückgekehrt. Es haftet ein noch zu lüftendes Geheimnis an der tragischen Geschichte.

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DOMINIK STAHLBERG: Neue Arbeiten | Massa/Italien | 18-06

hallo Dietmar: erstmal liebe gruesse nach kreuzberg..ich hoffe du bist einigermassen gut beisammen !!...freue mich ueber den NO!art-neuzugang ! ... ich war hier in spaghetti-land auch fleissig ... hier nun etwas von meiner wenigkeit ... sende dir hier einige fotos meiner skulpturen ... bin halt ueberwiegend bildhauer ... mit nem kurzen satz dazu. Alle arbeiten sind zum groessten teil aus marmor ... | linkmehr

Domink Stahlberg | The Beauty of Capitalism 2011
"ART IS WAR" ausgestellt in Neapel, Italien
eine interpretation der situation in den meisten geldverliebten
"big-player" gesellschaften ... alles dreht sich nur um kohle
unsere wuerde faellt hinten runter...
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WORLD WIDE WEB: Boris Lurie Art Foundation offline | New York | 02-07
Merkwürdiges Startbild bei der Boris Lurie Art Foundation zur Zeit.
Grund: "Cash advance debt consolidation insurance"
Was ist los mit den Millionären?
BORIS LURIE ART FOUNDATION | offline 2.7.2011 | try out
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MARTIN FRANKE: Kunstprojekt "Das ArbeitsLOS" | Unna | 20.05.11

Es ist soweit. Das Kunstprojekt "Das ArbeitsLOS" ist gestartet.
The biggest collective Concept-Art-Projekt
with social intention in Germany (Living Democracy). 
linkVormanifest
Zumersten Mal in der Geschichte der Kunst wird ein analoges Kunstwerk als Multiple in ein Konzept-Kunst-Projekt unter zu Hilfenahme des Internets als Gesamtkunstwerk geschaffen.
Daskleine Multiple ist dabei nur Teil eines größeren Kunstwerks, eines Konzept-Artworks, ein Teil der Verwirklichung und eine konzeptionelle Bedingung.
Somitist das ausdruckbare, mit durchlaufender Nummer versehene Kunstwerk, im eigentlichen Sinne ausschließlich Kunstwerk im Kunstwerk. Somit ein Mittel, genau wie Farbe oder Pinsel etc., um das eigentliche Kunstwerk herzustellen. Einzigartig ist dabei auch die Höhe der Auflage des Multiples. Martin Franke stellt 7 000 000 Stück zur Verfügung um das Konzept zu realisieren.
Eshandelt sich dabei um das Konzept Kunstwerk "Das ArbeitsLOS" Ein kleines Kunstwerk, 7 millionenfach zum Kauf zur Verfügung gestellt ist der Ausgangspunkt und bedingt den Rahmen in dem dieses Kunstwerk sein größeres Wirken darstellt. Die Zahl 7 Millionen ist die annähernd reale Zahl der Arbeitslosen in Deutschland. "Es sind eher 7 Millonen als sechs" sagte ein Mitarbeiter der Arbeitslosenzeitschrift Quer aus Oldenburg im August 2010. Der Rahmen der Kunst steckt sich jedoch weiter. Es geht um die Diskussion über, und die Kommunikation mit einer Gruppe, die durch ihre riesige Präsenz nicht zu übersehen ist. Es geht um die Beteiligung von Kunstinteressierten, Arbeitslosen und Hartz IV -Empfängern, die durch den Kauf des kleinen Stückes Kunst, das durchnummeriert und als Unikat angeboten wird, selbst zum Teil des Gesamtkunstwerkes werden. Es geht um den Raum, der sich auf tut, und das Verständnis zwischen Gruppen, die dafür gemacht worden sind, sich nicht zu berühren.
Derdurch "Das ArbeitsLOS" generierte Gewinn geht an eine Gruppe Arbeitslose, die sich im Laufe des Kunstprozesses bewerben sollen, zurück und Frankes Bedingung und damit Fertigstellung des Kunstwerkes ist die Gründung einer Arbeitsagentur durch die vorher arbeitslosen Menschen.
Ichlade Sie ein, sich auch am Kunstwerk "Das ArbeitsLOS" zu beteiligen .
link www.dasarbeitslos.de
Bittesenden Sie die Mail auch an Ihre kunstinteressierten Freunde und Bekannte.
So können wir eine rege Diskussion ermöglichen.
WeitereArtworks des Künstlers finden Sie direkt hier:
link http://www.freidesign.de

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CHRISTOPH GROSS: Zeichnung für NO!art | Müntschemier/CH | 15-05

Sehr geehrte Damen und Herren! | Neulich beschloss ich, Ihnen mal zu schreiben. Als (noch) unbekannter Künstler befinde ich mich nämlich stets auf der Suche nach Möglichkeiten, Arbeiten von mir präsentieren zu können. Entsprechend finden Sie im Anhang zu dieser E-Mail ein von mir verfasstes Gedicht sowie die von mir angefertigte schwarzweisse Zeichnung "Remuk - der liebenswürdige Dämon"; es würde mich überaus freuen, wenn diese Werke auf Ihrer Webseite veröffentlicht werden könnten.
Mit freundlichen Grüssen Christoph Gross

CLOCKWORK ORGY (2011)

Nordwind, Westwind, Ostwind...
Energie, süsse Glut...
Eine heisse Zunge...
Das Feuer der Reinheit!
Eine Seele wird gereinigt.
Diese Reinigung ist
Ein wütender Angriff
Auf den kranken Stolz
Eines „proletarischen“ Geistes,
Ein wütendes Lachen.

„Tannenspitzen“, Schmerzen, stechende Schmerzen...

Körperlichkeiten, „Lichtstrahlen“, Unendlichkeiten...

Es ist Oktober.
Ein freudloser junger Mann,
Durchbohrt von der
Lanze der totalen Unzufriedenheit,
Händigt das abgewetzte
Lederetui seiner Brille
Seinem Vater aus.
- Ein freudloser junger Mann ...
Er weiss, dass
Vernichtung fruchtbringend sein kann.
Er hat keinen besseren
Freund als sich selber!
Er hat keinen grösseren
Feind als sich selber!

Stachelige „Wohltaten“, ewige Mächte ...

Unaufhaltbarkeiten, „Stiefel“, Unzerstörbarkeiten, „Glückseligkeiten“...

„Warum aufrecht gehen?“ Schwarzspanierstrasse ...

In Ludwig van Beethovens
Sterbehaus in Wien schiesst
Sich der Katharer
Otto Weininger eine
Kugel ins Herz.

Die Wahrheit gibt es.
Gott gibt es!

Christoph Gross | Remuk | Zeichnung
Remuk, der liebenswürdige Dämon
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NAOMI T. SALMON: Einladung Dada-Post | Weimar | 15-03

Liebe Studierende, KollegInnen und Freunde der Projektidee, anbei finden Sie eine Einladung zur Präsentation der Semesterergebnisse unseres Projektes "Geld oder Leben" in der Galerie Dada-Post in Berlin-Reinickendorf, Nordbahnstraße 10 (S-Bahnstation Schönholz).
Die Eröffnung wird am Samstag, 19. März um 19h stattfinden. Zur Ausstellungseröffnung erscheint ein downloadbarer linkReader
Wir würden uns freuen, Sie dabei begrüßen zu dürfen!
Naomi-Tereza Salmon & Norbert W. Hinterberger
(Projektleiter Fak. Gestaltung/Bauhaus-Universität Weimar)

Geld oder Leben? | Einladungskarte 2011
EINLADUNGSKARTE
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ARTUR VAN BALEN: Statement Majakovsky | Berlin | 08-03

Sehr geehrtes NO!art Archiv,
wir sind ein Künstlerkollektiv in Berlin und haben zum UN Klimagipfel in Cancún, Mexiko 2010 einen riesen aufblasbaren "ProtestHammer" genäht und nach Mexiko verschicken lassen. Das Motiv des Hammers ist mitinspiriert durch den Zitat von Majakovski "KUNST IST KEIN SPIEGEL,der die Welt abbildet, sondern ein Hammer, der die Welt formt. " Jetzt sind wir auf der Suche nach der ursprüngliche Zusammenhang des Zitates. Da es auch ein Statement der No!Art Bewegung war und Herr Lurie es mehrmals in Texten erwähnt hat, hofften wir dass Sie uns ein Hinweis darauf geben könnten? Siehe: http://www.no-art.info/_statements/de.html
Ganz vielen Dank im Voraus,
mit freundlichen Grüßen,
Artúr van Balen
Künstlergruppe "Eclectic-Electric Collective" | linkwww.eclectic-electric-collective.blogspot.com

Eclectic-Electric Collective | Protesthammer 2011
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NO!art GOES ON

A. WILLIAMS: Domain-Verstoss bei "no-art.info" | New York | 24-02
linkORIGINAL SEND BY UPS EXPRESS ENVELOPE
Übersetzung aus dem Amerikanischen von  Nicole Becker, Mathilda Wolf und Dietmar Kirves
Hervorhebungen durch die Redaktion

Sehr geehrter Herr Kirves

Unser Unternehmen ist der Anwalt der linkBORIS LURIE ART FOUNDATION (die "Foundation")*. Wie Sie vielleicht wissen, ist die Boris Lurie Art Foundation eine Organisation, die kunstbezogene Dienstleistungen zur Verfügung stellt, um das Vermächtnis von Boris Lurie und der NO!ART-Bewegung zu bewahren und zu fördern. In Verbindung damit hat die Foundation seit langer Zeit bestehende Handelsmarkenrechte an der NO!ART** (der "Marke") und besitzt zahlreiche internationale und U.S. Handelsmarken-Registrierungen und Applikationen darauf. Die Marke ist für die Foundation sehr wertvoll und folglich hat sie bestimmte Richtlinien in Bezug auf jeglichen und den gesamten Gebrauch der Marke entwickelt und überwacht deren Verwendung aufmerksam.

Kürzlich wurden wir darauf aufmerksam, dass Sie - ungeachtet der bestehenden Rechte der Foundation an der Marke - den Domain-Namen <no-art.info>*** (der "Domainname") registrieren ließen, welcher der Marke zum Verwechseln ähnlich ist. Bitte beachten Sie, dass die Art und Weise Ihrer Registrierung und die Verwendung des Domain-Namens unserer Meinung nach vorsätzliche "böse Absicht" ("bad faith") darstellt entsprechend der ICANN Uniform Domain Name Dispute Resolution Policy. Folglich wird unser Mandant ein Anrecht auf den beschleunigten Transfer der Domain-Namen-Registrierung durch das ICANN-Schiedsgerichtsverfahren haben.

Aus diesem Grund fordert unser Mandant, dass Sie sofort alles Erforderliche unternehmen, um sowohl die Registrierung des Domain-Namens als auch alle anderen Domain-Namen, die Sie registriert haben, sofern sie den Namen oder Variationen von denen unseres Mandanten enthalten, der Boris Lurie Art Foundation zu übertragen. Sollten wir bis zum 15. März 2011 keine per Express schriftliche übermittelte Einwilligungs-Bestätigung erhalten, wird unser Mandant andere Rechtsmittel einlegen.

Bitte beachten Sis, dass dieser Brief unbeschadet jeglicher anderer Rechte oder Rechtsmittel, die der Boris Lurie Art Foundation möglicherweise zur Verfügung stehen, verfaßt wurde. Nichts von seinem Inhalt (nichts Erwähntes) soll als Verzichterklärung, rechtmäßige Anerkennung oder Lizenz durch die Boris Lurie Art Foundation betrachtet werden, und die Boris Lurie Art Foundation behält sich ausdrücklich das Recht vor, jegliche anderen tatsächlichen oder rechtlichen Positionen geltend zu machen, wenn zusätzliche Fakten zutage treten oder wenn die Verhältnisse es rechtfertigen.

Hochachtungsvoll,

Anthony Williams

Catherine Warwick | Assistant to Anthony Williams

Kopie an: Gertrude Stein****
link catherine.warwick@dlapiper.com
link https://www.dlapiper.com/en/us/

Anmerkungen:

* Die Boris Lurie Art Foundation wude gegründet 2009  linkMail vom 11.08.2009
** Die Handelsmarke wurde von der Foundation am 11.06.2010 beantragt.
Die Einspruchsfrist endet am 22.03.2011
*** Die NO!art-Webseite besteht seit 5.11.1999, also bis jetzt zwölf Jahre und die
Zusammenarbeit mit Boris Lurie seit 1978.
**** Gertrude Stein, die hier als Klägerin auftritt, ist eine ehemalige Freundin von Boris Lurie aus
den 60er Jahren. Ihre letzte Ausstellung zur NO!art-Bewegung war die Goodman Memorial
Show im Jahre 1967 in New York. Seitdem hat sie nichts mehr unternommen zur Förderung
der NO!art, obwohl sie selbst eine Galerie führt linkhttp://gallerygertrudestein.com/.
Zeitweilig waren Boris Lurie und Gertrude Stein sogar zerstritten. 2009 - also
eineinhalb Jahre nach Boris Luries Tod - gründete sie die Boris Lurie Art Foundation,
arrangierte zwei Ausstellungen in anderen Galerien nur über Boris Lurie, und startete ihre
Webseite linkwww.borislurieartfoundation.org. Ohne zu fragen, kopierte sie zahlreiche
Textbeiträge aus unserem NO!art-Archiv in ihre Webseite - sogar in originaler Form - und
beschränkte die in der NO!art involvierten Künstler auf die ihr genehme linkKünstlerliste.

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DIETMAR KIRVES: Antwort zur Domain-Klage | Berlin | 26-02

Von: "NO!art headquarters" <contact@no-art.info>
An: "Warwick, Catherine" <Catherine.Warwick@dlapiper.com>
Cc: "Gertrude Stein" <gsteinny@aol.com>
Betreff: 110225_infringement_at_no-art-info
Datum: Samstag, 26. Februar 2011 02:09
DearCatherine Warwick,
please send me your matter in German. I'm not so perfectly in your language, in your visions about art law, and in US rights. I saw in the WWW that you have an office in Berlin.
Please contact me by your attorney there.
Best greetings from Berlin to you and Gertrude
Dietmar Kirves

linkdazu weitere Infos

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KOMMENTARE:

NO!art HEADQUARTERS | 26. Februar | Dietmar Kirves arbeitete mit Boris Lurie mehr als 30 Jahre zusammen - genau seit 1978 -, um die NO!art voran zu bringen und um weitere Künstler in der NO!art zu involvieren unter dem Slogan "NO!art ist der strategische Punkt, auf dem sich künstlerische Produktion und soziokulturelle Aktion treffen." Siehe auch die Statements von Boris Lurie linkhttp://www.no-art.info/_statements/de.html
Einesder ersten Ergebnisse war die NO!art-Anthologie als Buch - erschienen 1988 nach 10jähriger Zusammenarbeit -, sowie verschiedene andere Bücher, Kataloge, Ausstellungen und Filme, was auch auf der NO!art-Webseite dokumentiert ist. Das war und ist eine sehr harte Arbeit, und Leute, die das wissen, erkennen das an, was Dietmar Kirves für die Förderung der NO!art getan hat. Ohne seine Arbeit seit den siebziger Jahren hätte niemand Kenntniss von der NO!art auf der Welt nehmen können. Seine NO!art-Webseite hat zur Zeit mehr als hunderttausend Besucher pro Monat und mehr als zweitausend Backlinks von Universitäten, Zeitungen, Bewegungen, und anderen.
Dietmar Kirvesbesitzt und bearbeitet das grösste Archiv zur NO!art-Bewegung. Zu Boris Luries Lebenzeiten arbeitete er ständig mit ihm zusammen. Boris Lurie besuchte ihn auch in Berlin. Zeitweise ging Dietmar Kirves nach New York, um ihm dort bei der Archivarbeit zu helfen und Ausstellungen vorzubereiten, insbesonders die grosse Ausstellung "NO!art and the Aesthetics of Doom" in Evanston/Chicago und in Iowa City (2001).
Jedochalles wurde schlechter für Dietmar Kirves, als Boris sehr krank wurde und 2008 starb. Seitdem bekam er keine finanzielle Unterstützung mehr für seine Arbeit. Jedoch konnte er nicht aufhören, seine Arbeit fortzusetzen, weil er als Künstler vollkommen in der NO!art involviert ist. Die NO!art ist Teil seines Lebenswerkes. Vielleicht weiss die Boris Lurie Art Foundation (BLAF) das. Allerdings fing die BLAF an, ihn auszunutzen, indem sie Artikel aus seiner Webseite ungefragt kopierte, ohne eine Mitteilung zu machen bzw. um Erlaubnis zu fragen.
DieNO!art ist keine Handelsgesellschaft und vertritt kein Geschäft. Die NO!art ist eine Kunstbewegung. Boris Lurie war einer der letzten Initiatoren der NO!art-Bewegung und es war und ist nicht sein Interesse und das Interesse der anderen beteiligten Künstler, die NO!art gesetzlich schützen zu lassen und damit die Freiheit der Kunst zu beschränken. Pop-Art, DADA, Fluxus, Land-Art, Concept-Art sind auch nicht durch Handelsmarken reglementiert worden.
Esscheint, dass Gertrude Stein, die Inhaberin der BLAF, mehr Geld für ihre Rechtsanwälte ausgeben will, als die NO!art-Bewegung zu fördern.
DasNO!art-Headquarter empfindet es als eine Frechheit und Unverschämtheit, Dietmar Kirves noch im Juli 2010 nach New York eingeladen zu haben, ohne ihm dort die Strategien der Boris Lurie Art Foundation mitzuteilen, obwohl die Trademark schon im Juni beantragt wurde.
Dennoch:Die NO!art geht voran, was auch immer weiter geschieht.
NO!artist keine Handelsmarke und lässt sich auch nicht von Millionären manipulieren.

MARTIN FRANKE | 2. März | Da bildet sich eine Foundation und stülpt ihren unverfänglichen Mist über die jahrzehnte lang bestehende Organisation und Zusammenarbeit für die Freiheit der Kunst. Ein Aufschrei, so laut es eben geht, soll diese Dreistigkeit auf allen relevanten Homepages nach außen tragen...

NORBERT GINGTER | 2. März | NO!art ist nach eigener Definition die "strategische Kreuzung, auf der sich künstlerische Produktion und gesellschaftlich-kulturelle Aktion begegnen. Ihre Zielscheiben sind die scheinheilige Intelligenzia, die kapitalistische Manipulation der Kultur, die Konsumgesellschaft und andere Moloche. Das Ziel der NO!art ist der völlig unbehinderte Selbstausdruck durch die Kunst, die in ein gesellschaftliches Involvement einmünden soll." So ist es seit 1959 und so soll es bleiben ...

KOMMISSAR HJULER | 3. März| Im Jahre 2008 ist Boris Lurie als letzter Initiator der NO!art-Bewegung gestorben. Es entspricht nicht dem Interesse von Boris Lurie und aller Involvierten, die NO!art mit einer Handelsmarke zu belegen und somit die Freiheit der Kunstbewegung zu beschränken. Es ist armselig, dass die Foundation hier nicht einmal den Terminus in der von Boris Lurie, Sam Goodman und Stanley Fischer gewählten Form angegeben hat: NO!art. ...

P. CORNELIUS RINNE | 14. März | Hallo zusammen, der Kölner Galerist Gerard Margaritis hat einen interessanten Beitrag zum Rechtsstreit in XING, in der von mir eingestellten Diskussion, gepostet. Ich schicke Euch den hier mal:
Habe mir gerade das anwaltliche Schreiben und auch die WebSite der amerikanischen Anwaltskanzlei angesehen. Das Schreiben ist aus meiner Sicht recht schwach formuliert, so ist beispielsweise nicht ausgeführt, auf welche "intellectual property rights" Bezug genommen wird. Möglicherweise soll hier die schwache Rechtsposition des angeblichen Rechteinhabers verschleiert werden. (Als Rechteinhaber würde ich meine Forderung mit dem Aktenzeichen der Markenregistrierung und der registrierenden Behörde unterstreichen - was hier gar nicht geschehen ist.)
Interessant auch die Androhung von Rechtsmitteln, ohne diese genauer zu spezifizieren. Möglicherweise ein Hinweis darauf, dass dem angeblichen Rechteinhaber gar keine tiefgreifenden juristischen Mitel zur Verfügung stehen. (Vielleicht hat der vorgebliche Rechteinhaber Schwierigkeiten seine vorgeblichen Rechte nachzuweisen.)
Andere, durchaus spannende Frage, vor welchem Gericht will der angebliche Rechteinhaber klagen? Vor einem deutschen Gericht? Dann müsste er erst einmal einen, an einem deutschen Gericht zugelassenen Anwalt beauftragen. Die Schriftsätze wären in deutscher Sprache zu führen, was ja durchaus nicht unerhebliche Übersetzungs- und Anwaltskosten für den Kläger mit sich bringen kann - also ein erhebliches Prozessrisiko.
Aus meiner Sicht ist dieses anwaltliche Schreiben erst einmal nur der Aufbau einer Drohkulisse. Ich würde mich davon nicht sonderlich beeindrucken lassen und mich von einem, auf Marken und Urheberrecht spezialisierten Rechtsanwalt beraten lassen. Das Erstgespräch mit dem Anwalt kann auch nicht sonderlich teuer sein.
Viele Grüße, GM

LST (Lars Schubert) | 11. März | Sehr geehrter Herr Kirves, Hiermit teile ich ihnen mit, dass sie jede von mir mögliche Unterstützung erhalten die Grundidee der NO!Art und die Nicht-Kommerzialisierung zu verteidigen. Ich sage NO! zur Boris Lurie Art Foundation und ON! zum Kampf gegen die Kommerzialisierung und der Ausbeutung der NO!art.

INTERESSANT DAZU DIESES FEEDBACK VON RON SLUIK IN ENGLISCH:
linkNO ART GALLERY OFF FACEBOOK | Bergen/Norwegen | 20.01.11

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CARSTEN REINHOLD SCHULZ: WGZ-Bank droht Bloggern | Düsseldorf | 22-01

Man mag es kaum glauben, aber ein kritisches Kunstprojekt wie dieser Blog, freut sich über eine erstaunlich zu nennende Reaktion der Bank auf eine seiner Berichterstattungen. Sie wirkt als Präzedenzfall, der Sachverhalte offenlegt. Die Details:
Nach der Kritik am letzten Ausstellungsereignis im Foyer der WGZ in Düsseldorf, entsendet die Bankspitze vor einigen Tagen einen Emissär (Name liegt der Redaktion vor). Er soll, nach eigenem Bekunden, unseren Blog-Autor aufsuchen und wegen der veröffentlichten Kritik rügen und bewerten. Offenbar sorgen nach dem Beitrag bankinterne Querelen und Machtspiele für Probleme bei der Bewertung von Kunst-Ankäufen und ihren Folgen - dem Blog wird fälschlicherweise eine Beteiligung an diesem Machtgerangel unterstellt. Das ist vermutlich eine Überreaktion verunsicherter Entscheider in der Bank, da der Blog absolut unabhängig agiert und ausschließlich kulturelle Interessen hat. Die genannte Unabhängigkeit ist sowohl Inhalt als auch einer der wichtigsten Faktoren des Kunst- und Blog-Projekts „new decontemporary“. Während des Treffens mit dem Unterhändler der Bank, am 9. Mai in Flingern, offenbarte sich ein weiteres mal das Dilemma der Sammelleidenschaften und Ausstellungspraktiken vieler Banken oder Versicherungen: man kann Kunst nur mit Herzblut sammeln. Zum sinnvollen Zusammenstellen von Kunst muss man selbst an etwas glauben, man muss selbst eine Position vertreten können. Es reicht nicht immer, Menschen nur einzukaufen und auf Gehaltslisten zu führen, die in der Folge Einsicht in komplizierte künstlerische Sachverhalte und einen daraus resultierenden Imagegewinn verantworten sollen. Auch die Auswahl von Künstlern von ihrer persönlichen Nähe zu namhafteren anderen Künstlern abhängig zu machen, ist ein dürftiges und kein triftiges Kriterium.
Eine Bank wie die WGZ hätte es jedoch nicht nötig, einem relativ unbekannten Blog und Künstler, der in Projektform seit 2009 in die Kritikerrolle schlüpft, über einen vorgeschobenen Mittelsmann, der selbst einer der in der WGZ ausstellenden Künstler ist, mit diskreditierender Absicht in eine obskure kriminelle Nähe zu rücken oder mit einem wie auch immer gearteten, schädigenden Glaubensentzug der Düsseldorfer Professorenschaft und der anhängigen Presse zu drohen. Es ist falsch und unverhältnismäßig, nein, es ist schlicht unseriös. Solche reaktionären Intentionen arbeiten gegen innovative Experimente im Kunstbetrieb. Denn um einen solches handelt es sich bei diesem Blog.
That’s all, folks. Whatever ... | linkmehr

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DIRECTORS LOUNGE: 7. Filmfestival | Berlin | 10-02

ProgrammThe 7th Berlin International Directors Lounge, the festival for contemporary media and film, alongside the 61st Berlin International Film Festival, will take place from 10th to 20th of February, at the linkart house meinblau, Pfefferberg. Daily from 6pm till dawn. Again we will screen a huge selection of experimental films from all parts of the world, covering a wide range of artistic positions in the new media.  | linkINFO

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CARSTEN REINHOLD SCHULZ: Decontemporary | Düsseldorf | 22-01

Carsten Reinhold Schulz_headerAn alle Freunde von BILD und KRITIK: der erste Blogmonat 2011, der Blog für Übergriff, Kulturkritik und Kunst.

linkNEW_DECONTEMPORARY

JAN VAN DER PLOEG BEIM GALERIERUNDGANG IN DÜSSELDORF | STÜTTGENS KAPITAL | TRIEGEL MALT DEN PAPST NACH LEIPZIG | BILD ALS VORBEREITER: DIE SZ | STREET ART, DIE STADT, DER TOD | WUTBÜGER BETEN . . .

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